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in Liturgie und Spiritualität e.V.

Tanz mal drüber nach

Tanz mal drüber nach

Es gibt Sätze, die zaubern einem ein Schmunzeln ins Gesicht. „Tanz mal drüber nach“ ist einer davon. Ganz egal, wie oft ich diesen Gedanken lese, lässt er mich jedes Mal schmunzeln und schenkt meinen Alltagsschritten Leichtigkeit. Schon der Gang zur Waschmaschine, zum Schreibtisch oder gar zur Mülltonne wird dadurch leichter, ja tänzerischer. Wer wohl diesen schönen Satz gesagt hat? Ich weiß es nicht und schicke ein DANKE in die Welt. Wer weiß, vielleicht kommt es an.

Was ich ganz bestimmt weiß: Es lohnt sich, darüber nachzudenken, worüber es sich zu tanzen lohnt. Vielleicht über die Frage, wo mich mein Leben gerade beschenkt. Oder wo mich eine unerwartete Begegnung erfreut und meinen Horizont weitet. Oder von wo es gerade in mein Leben hineinleuchtet. Von kleinen Sonnenstrahlmomenten über nette Worte am Gartenzaun bis hin zu Good News, die ab und an eben doch Erwähnung in den Nachrichten finden. Vielleicht lohnt es sich auch drüber zu tanzen, was mich gerade hält in meinem Hier & Jetzt. Und wen ich halten darf. Durch eine liebgemeinte Nachfrage zwischendurch, durch eine helfende Hand, ein aufmunterndes Wort, einen Witz einfach so.

Ach, es gibt so vieles, worüber es sich nachzudenken und vor allem zu tanzen lohnt.

Warum aber tanzen? Weil äußere Bewegung auch innerlich etwas in Bewegung bringen kann. Und weil mir mein Körper helfen will, Festgefahrenes loszulassen und sich frei zu machen für Neues, Hoffnungsvolles, Bewegendes. Also tanzen, immer wieder tanzen. Und den Tanz selbst zum Hoffnungszeichen werden lassen. Für mich, für andere, für uns alle. Klingt gut? Dann tanz mal drüber nach!


Kathrin Karban-Völkl

www.diewortmacherei.de


 

Tanz mal drüber nach