Rückblick auf den ÖKT in München (12.-16.5.2010): unsere getanzte Vesper
Aus einigem zeitlichem Abstand blicke ich auf den ÖKT zurück. Unsere Vesper „Hoff ma`s, tanz ma`s“ zum Mitfeiern und Mittanzen am Freitag Nachmittag, den 14.5., in St. Johannes in München-Haidhausen ist gut gelungen und war für mich eine sehr schöne Erfahrung – und nach zahlreichen Rückmeldungen von Teilnehmenden war es das auch für viele andere.
In der Vorbereitung war der Gottesdienst zeitintensiv und hat einiges an Auseinandersetzung und auch Geduld gefordert: In unserem Vorbereitungsteam waren sehr unterschiedliche Positionen vertreten, die Form ist wirklich aus einer Auseinandersetzung heraus entstanden, und dann gab es natürlich noch die diversen organisatorischen Schwierigkeiten und kurzfristigen Koordinierungshürden ... so wie das ja häufig ist (nicht nur bei Kirchentagen).
Aber dann klappte alles sehr gut. Unser Gottesdienst hat Ruhe und Lebendigkeit ausgestrahlt;
die Vorbereitung und intensive Auseinandersetzung hat sich gelohnt. Es war eine innerlich und äußerlich bewegte gottesdienstliche Feier. Und selbst von BesucherInnen, die die Vesper von der Empore aus verfolgten, da sie nicht mehr hinein gekommen waren (wir hatten die Teilnehmendenzahl begrenzt, damit das Mittanzen gut möglich war), kamen hinterher sehr positive Rückmeldungen.
Für mich hat dieser Gottesdienst das gespiegelt, was ich an unserem Verein immer wieder so spannungs- und segensreich finde: Wir sind sehr verschieden durch unsere konfessionelle Bindungen, Frömmigkeitsstile, persönlichen (Tanz)Erfahrungen usw. Aber durch echte und lebendige Auseinandersetzung miteinander kann wirkliche Tiefe und auch (ökumenische) Weite entstehen. Christian Mayer


